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CITES und Artenschutz: Was du über den Handel mit Tieren wissen musst
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CITES und Artenschutz: Was du über den Handel mit Tieren wissen musst

4 Min. Lesezeit12. September 2026
Artenschutz Tierschutz CITES Wildtiere Nachhaltigkeit

Erfahre alles Wichtige über CITES, das Washingtoner Artenschutzübereinkommen, und wie du aktiv den Schutz bedrohter Tierarten unterstützen kannst.

Was genau ist CITES?

CITES steht für das 'Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora', im Deutschen bekannt als das Washingtoner Artenschutzübereinkommen. Es handelt sich um ein internationales Abkommen zwischen Staaten, das sicherstellen soll, dass der grenzüberschreitende Handel mit wildlebenden Tier- und Pflanzenarten nicht deren Überleben gefährdet. Viele Arten sind durch Wilderei und illegalen Handel vom Aussterben bedroht. CITES regelt daher strikt, welche Tiere und Produkte daraus über Grenzen transportiert werden dürfen.

Wie funktioniert der Schutz?

Die Arten sind in drei Anhänge unterteilt, je nachdem, wie stark sie gefährdet sind. Anhang I listet Arten auf, die unmittelbar vom Aussterben bedroht sind – hier ist der kommerzielle Handel nahezu vollständig verboten. In Anhang II finden sich Arten, die zwar noch nicht akut bedroht sind, aber durch strenge Kontrolle vor Übernutzung geschützt werden müssen. Anhang III enthält Arten, die von einzelnen Ländern geschützt werden und bei denen die anderen Mitgliedsstaaten um Unterstützung bei der Überwachung gebeten werden. Für dich bedeutet das: Wenn du exotische Haustiere hältst oder Souvenirs aus dem Urlaub mitbringst, musst du immer prüfen, ob diese unter CITES fallen.

Deine Rolle im Artenschutz

Du kannst einen entscheidenden Beitrag leisten, indem du dich informierst und bewusst handelst. Hier sind drei praktische Tipps für deinen Alltag:

  1. Vorsicht bei Souvenirs: Kaufe im Urlaub niemals Produkte aus geschützten Arten wie Korallen, Schildpatt, Elfenbein oder Reptilienleder. Oft reicht der Anschein einer Herkunft aus einer geschützten Art, um massive Probleme am Zoll zu bekommen.

  2. Herkunft hinterfragen: Wenn du dir ein Haustier anschaffst, das exotisch ist, fordere beim Züchter unbedingt die notwendigen Papiere an. Seriöse Anbieter können dir jederzeit den legalen Ursprung des Tieres nachweisen. Fehlen diese Dokumente, solltest du vom Kauf unbedingt absehen.

  3. Unterstütze Organisationen: Informiere dich bei seriösen Tierschutzvereinen über aktuelle Kampagnen gegen den illegalen Wildtierhandel. Deine Aufmerksamkeit und Unterstützung helfen dabei, das Bewusstsein für diese wichtige Thematik zu schärfen.

Gemeinsam können wir sicherstellen, dass die Vielfalt unserer Natur erhalten bleibt. Sei ein Vorbild und achte bei deinen Entscheidungen immer darauf, ob dein Handeln den Schutz der Tiere fördert oder gefährdet. Dein Beitrag zählt mehr, als du vielleicht denkst!

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